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Ratenkredit

Ein Ratenkredit ist ein zeitlich befristetes Darlehen, das in Raten vom Kreditnehmer zurückgezahlt wird. Das Risiko des Ausfalls lässt sich der Kreditgeber in Form eines Zinses bezahlen. Heute ist der Begriff Ratenkredit im Volksmund vor allem dann gemeint, wenn man lediglich von einem Kredit spricht. Ratenkredite sind die grundlegendste Form von Darlehen, die viele verschiedene Gestalten annehmen kann – beispielsweise KFZ-Kredite, Umschuldungskredite und mehr.

Was ist ein Ratenkredit?

Ratenkredite sind die häufigste Form des Geldverleihens auf der ganzen Welt. Aber was ist ein Ratenkredit eigentlich und nach welchen Bestandteilen und Kriterien bemisst sich dieser? Der Ratenkredit selbst bestimmt sich nach den vier maßgeblichen Faktoren, die für jedes Darlehen gleich bestehen müssen:

  • Zweck
  • Laufzeit
  • Zinssatz
  • Kreditsumme

Der Zweck eines Kredites bestimmt, welche Ausgaben oder Investitionen mit dem Kredit bezahlt werden. Dieser Verwendungszweck bestimmt meist auch den speziellen Namen des Darlehens (Immobilienkredit oder Urlaubskredit beispielsweise). Es gibt natürlich auch Kredite zur freien Verwendung, in der Regel hat der Verwendungszweck aber auch Einfluss auf den Zinssatz des Darlehens, da manche Investitionen oder Ausgaben ein geringeres Ausfalls- oder Untergangsrisiko mit sich bringen.

Laufzeit, Zinssatz und Kreditsumme

Die Laufzeit des Kredits wird in Monaten angegeben und variiert von Darlehen zu Darlehen. Je kürzer die Laufzeit des Kredits ist, desto geringer ist der Zinssatz, denn der Kreditgeber bekommt sein Geld schneller zurück. Gerade finanziell aufwändige Investitionen, wie beispielsweise Immobilien oder Neuwagen, werden meist über mehrere Jahre, oft sogar Jahrzehnte zurückgezahlt. Hier muss der Kreditnehmer die eigenen Belastungsgrenzen ausloten, um sich durch eine Rückzahlungsverpflichtung nicht finanzielle Spielräume zu begrenzen.

Der Zinssatz ist wohl das wichtigste Kriterium bei der Vergabe oder bei der Aufnahme eines Ratenkredites. Der Zins, der in Prozent angegeben wird, bemisst sich nach mehreren Faktoren und gibt an, welcher Teil des Kreditvolumens zusätzlich an den Kreditgeber zu bezahlen ist. Einfluss auf den Zinssatz haben nicht nur Laufzeit und Verwendungszweck Darlehens, sondern auch Bonität des Kreditnehmers, hinterlegte Sicherheiten, berufsbedingtes  Zahlungsausfalls-Risiko  und viele weitere Faktoren.

Die Kreditsumme gibt letztendlich an, wie viel Geld der Kreditgeber dem Kreditnehmer zur Verfügung stellt. Gerade kleinere Kreditsummen werden häufig mit nur geringen Background-Checks (Sofortkredit) gewährt, während Darlehen mit einem Volumen von mehr als 75.000 Euro meist persönlich mit einer Bank oder einem Kreditinstitut vereinbart werden müssen.